Im Duschraum eines Tenniscenters wird der Architekt Günther Praasch ermordet aufgefunden. Schnell gerät sein Kollege und Rivale Peter Mailänder unter Verdacht, da beide kurz zuvor bei einem Tennismatch heftig gestritten hatten. Ungewöhnlich ist die Tatwaffe: ein Marlspieker aus dem Segelsport. Praaschs Tod hat Folgen für die Stadt, denn er hatte gerade den Zuschlag für einen Kindergartenbau erhalten, nachdem er dem Gemeinderat ungewöhnlich weit entgegengekommen war. Die Ermittlungen zeigen zudem eine private Seite des Opfers: Praasch unterstützte finanziell die junge Friseurin Kristin. Auch Mailänder zahlte ihre Miete, während Nachbar Sigi Pechmann eifersüchtig war. Während Hofer und Lind die Verdächtigen prüfen, verfolgt Michi Mohr die Spur der Tatwaffe. Seine Suche nach einem alten Segelzubehörladen bringt ihn schließlich gefährlich nah an die Lösung des Falls.